Leaky-Gut-Syndrom - Beschreibung und alternative Therapie

Leaky-Gut stammt aus dem Englischen und bedeutet „durchlässiger Darm“. Das Leaky-Gut-Syndrom wird mit der Entstehung vieler Symptome und Erkrankungen wie zum Beispiel von Blähungen, Reizdarmsyndrom, Durchfall, Allergien, chronisches Erschöpfungssyndrom, Migräne und Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose oder der Rheumatoiden Arthritis in Verbindung gebracht.

Durch Schädigungen der Darmschleimhaut zum Beispiel durch Darmerkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. Gluten), Alkohol, Antibiotika und ungesunde Ernährung wird die natürliche Barrierefunktion des Darmes beeinträchtigt. Der Darm wird für Stoffe durchlässiger, die er sonst nicht passieren lässt. Unvollständig verdaute Nahrungsbestandteile und Giftstoffe gelangen in den Organismus und können dort zu Störungen, Beeinträchtigungen, Erkrankungen und auch zu Irritationen des Immunsystems führen.

Alternative Therapie – Alternative Heilverfahren

Vor jeder Therapie steht eine gründliche Untersuchung und Befragung, die ich als Heilpraktiker mit meinen Patientinnen und Patienten durchführe. Bei einem Verdacht auf ein Leaky-Gut-Syndrom ist eine Stuhluntersuchung, die in einem speziellen Labor durchgeführt wird, wichtig. Das Labor, mit welchem ich zusammenarbeite, testet unter anderem den sogenannten „Alpha-1-Antitrypsin-Wert“ und den „Zonulin-Wert“. Beide Tests sind für die Diagnosestellung eines Leaky-Gut-Syndroms wichtig. Auch lasse ich meistens einen Test auf Pilze im Darm und eine Darmfloraanalyse durchführen.

 

Ist die Diagnose gestellt, dann sollten eine entsprechende Ernährungsumstellung - Ernährungstherapie, Maßnahmen der Darmpflege und eine Darmsanierung durchgeführt werden. Meine Patientinnen und Patienten werden dahingehend beraten. Naturheilkundliche Medikamente kommen zur Anwendung.