Manuelle Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage (ML) ist eine sanfte manuelle Behandlungsform, die hauptsächlich bei Schwellungen (Ödemen) angewandt wird. Sie ist Bestandteil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE).
Die Anwendungsgebiete der ML sind unter anderen sekundäre Lymphödeme, wie Schwellungen nach Traumata, nach Operationen, nach Krebsbehandlungen mit Lymphknotenentfernung oder Schwellungen bei einer chronisch venösen Insuffizienz. Außerdem wird sie auch bei sogenannten primären Lymphödemen angewandt. Primäre Lymphödeme entstehen aufgrund einer Minderanlage oder Fehlbildung von Lymphgefäßen, was zu einer Minderleistung der Lymphgefäße führt. Das Lymphgefäßsystem hat vorwiegend  die Aufgabe Flüssigkeit aus dem Gewebe abzutransportieren.

Die Manuelle Lymphdrainage wird in vier Grundgriffvarianten ausgeführt. Diese sind Pumpgriff, Drehgriff, Schöpfgriff und stehende Kreise.
Die Pumpleistung der Lymphgefäße wird durch die ML erhöht und damit der Abtransport von Schwellung in den betroffenen Körperregionen verbessert.
Meistens schließt sich direkt an die Lymphdrainage eine Kompressionstherapie mittels Kompressionsstrümpfen oder Bandagen an.

Ich selbst habe die Manuelle Lymphdrainage 1986 erlernt und wende diese seither regelmäßig als Heilpraktiker und Physiotherapeut an. Durch konsequente Weiterbildung bin ich auf dem Gebiet der Lymphtherapie immer auf dem neusten Stand.

In meiner Naturheilpraxis behandle ich ausschließlich Selbstzahler und Privatpatienten. Privatkassen und private Zusatzversicherungen für Heilpraktikerleistungen übernehmen die Kosten der Manuellen Lymphdrainage.