Herzrasen – Alternativmedizinische Hilfen und Therapie

Eine beschleunigte Herzfrequenz ist unter vielen Umständen eine normale und gute körperliche Reaktion, so zum Beispiel bei sportlicher Betätigung oder in Angstsituationen. Tritt jedoch ein Herzrasen plötzlich auf, ohne ersichtliche Gründe, dann sollte dies ärztlich abgeklärt werden, gerade dann, wenn das öfters der Fall ist. Hinter dem Herzrasen könnte sich eine ernstzunehmende Herzkrankheit verbergen, welche dann unbedingt ärztlich behandelt werden muss.

Aber nicht immer ist das Herzrasen bedrohlich und gefährlich, auch wenn es sich so anfühlt wenn einem sprichwörtlich das Herz bis zum Halse schlägt. Gelegentlich kann praktisch jeder unter diesem unangenehmen Symptom leiden.
Das Herzrasen sollte nicht mit dem Herzstolpern verwechselt werden.

Tritt das Herzrasen aufgrund einer Herzrhythmusstörung auf, so biete ich dazu eine umfassende alternative Therapie an. Lesen Sie dazu unter diesem Link weiter.

 

 

Als Heilpraktiker empfehle ich einige hilfreiche alternativmedizinische Tipps, die bei Herzrasen helfen können.


1.      Massage am Hals
Eine leichte Massage genau an der Stelle des Halses ausgeführt, an der der Puls der Halsschlagader zu spüren ist. Mit Zeige- und Mittelfinger kann der Betroffene an beiden Seiten des Halses mit sanften kreisenden Bewegungen, die mit nur wenig Druck ausgeführt werden sollen, die Halsschlagader leicht massieren. Damit kann meist schon nach wenigen Minuten eine Verminderung der Herzfrequenz erreicht werden. Das Massieren sollte ausschließlich im Sitzen oder Liegen erfolgen, da auch durch diese Maßnahme der Blutdruck absinken kann.Zur Absenkung der Herzfrequenz und des Blutdrucks kommt es deshalb, weil durch die Massage sogenannte „Pressrezeptoren“ gereizt werden, die sich in der Gefäßwand der Halsschlagader befinden. Diese Rezeptoren messen den Blutdruck und melden diese Messergebnisse dem „Kreislaufzentrum“ im Gehirn, welches für die Regulation des Blutdrucks und der Herzfrequenz zuständig ist.Durch das leichte Massieren der Halsschlagader wird quasi eine Erhöhung des Blutdrucks vorgetäuscht, woraufhin das Gehirn mit einer Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz reagiert.

2.      Gegen die zugehaltene Nase ausatmen
Der Betroffene soll mehrmals gegen die mit Daumen und Zeigefinger zugehaltene Nase kräftig ausatmen. Das führt zu einer Reizung des vegetativen Nervensystems, das unter anderem die Herzfrequenz regelt. Dieser Ausatemreiz führt zu Aktivierung des parasympathischen Anteils des vegetativen Nervensystems, welches dann die Senkung der Herzfrequenz bewirkt.

 3.      Mit Daumen und Zeigefinger einer Hand gegen die geschlossenen Augen von außen nach innen drücken.
Auch das führt, wie unter Punkt 2 angegeben, zu einer Aktivierung des Parasympathikus und somit zu einer Senkung der Herzfrequenz.