Chronisch venöse Insuffizienz (CVI) – Beschreibung und alternative Therapie

Die chronisch venöse Insuffizienz (CVI) ist eine Mikrozirkulationsstörung in den sogenannten Blutkapillaren, in denen der Stoffaustausch der Blutbahn mit dem Gewebe stattfindet. Die Ursache dafür ist ein Blutrückstau in den Venen. Die Grunderkrankung der CVI sind zumeist Krampfadern (Varikosis), seltener auch Thrombosen.
Das Risiko an einer chronischen venösen Insuffizienz zu erkranken steigt mit zunehmenden Alter und Übergewicht. Betroffen sind mehr Frauen als Männer. Die Krankheit wird auch venöses Stauungssyndrom genannt.

Bedingt durch einen venösen Rückstau, zum Beispiel aufgrund von Krampfadern, kommt es zu einer Erhöhung des Blutdrucks in den betroffenen Venen und den ihnen vorgeschalteten Kapillaren. Der erhöhte Druck in den Venen bewirkt schädigende Veränderungen an den Venenwänden und Venenklappen sowie Schädigungen an den Kapillaren, die auch Endstrombahnen genannt werden. Das führt zu einer erhöhten Durchlässigkeit (Permeabilität) mit vermehrtem ausströmen von Wasser, roten Blutkörperchen und Eiweiß aus den Kapillaren. Gleichzeitig findet ein verminderter Gasaustausch in dem von den betroffenen Kapillaren versorgten Gewebe statt. Auf Dauer kommt es in den von der CVI betroffenen Gewebebereichen zu einer schlechteren Durchblutungs- und Stoffwechselsituation, mit Schädigung und Verhärtung des Gewebes. Starke Hautveränderungen und erhebliche Unterschenkelgeschwüre („offene Beine“) können die Folge sein.

 

Vorbeugung und alternative Therapie

Lesen Sie bitte hierzu unter folgendem Link weiter: Natürliche Hilfen und alternative Therapie bei Krampfadern (Varizen) bzw. Venenschwäche der Beine

Zusätzlich zu den unter diesem Link angeführten Maßnahmen ist die manuelle Lymphdrainage zur Entstauung und Entschwellung des betroffenen Gewebes sehr wichtig.
Auch sollte zusätzlich eine Enzymtherapie zur Verbesserung der Mikrozirkulation in den Blutgefäßen durchgeführt werden.