Thoracic-outlet-Syndrom (TOS) und seine Behandlung mit Maßnahmen der Osteopathie

Ihr Osteopath in Oberstenfeld bei einen Thoracic-outlet-Syndrom

Das Thoracic-Outlet-Syndrom (TOS) umfasst verschiedene Formen einer Einengung von Nerven des Plexus brachialis oder der Arteria subclavia im Bereich zwischen Hals und Schulter. Typische Beschwerden können Schmerzen im Nacken, in der Schulter oder im Arm, Kribbeln, Taubheitsgefühle, Kraftverlust oder Durchblutungsstörungen sein. Als Heilpraktiker und Osteopath begleite ich Menschen mit einem Thoracic-Outlet-Syndrom ganzheitlich und individuell. Dabei steht in der Therapie die Osteopathie im Vordergrund. Ziel ist es, funktionelle Ursachen zu erkennen, Spannungen im Bereich von Hals, Schultergürtel und Brustkorb zu behandeln und die Beweglichkeit sowie die Funktion des Bewegungsapparates zu fördern. In meiner Praxis in Oberstenfeld behandle ich Patientinnen und Patienten aus Stuttgart, Heilbronn, Backnang, Ludwigsburg sowie der gesamten Region mit einem auf ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmten naturheilkundlichen und osteopathischen Behandlungskonzept. Aufgrund der speziellen Problematik des TOS kamen und kommen auch immer mal wieder Menschen aus ganz Deutschland zu mir. 

Beschreibung des Thoracic-outlet-Syndroms (TOS)

Das Thoracic-outlet-Syndrom wird auch als Engpasssyndrom der oberen Thoraxapertur bezeichnet (Siehe auch erstes Bild rechts: Die obere Thoraxapertur mit Halswirbelsäule - blauer Pfeil, erste Rippe - grüner Pfeil und Schlüsselbein - roter Pfeil).

Beim TOS kommt es zum Engpass der hinteren Scalenuslücke (zweites Bild, gelber Pfeil), die unten durch die erste Rippe (erstes Bild, grüner Pfeil) und an den Seiten durch die Muskeln Scalenus anterior (zweites Bild, grüner Pfeil) und Scalenus medius (zweites Bild, weißer Pfeil) gebildet wird. Die Scalenusmuskeln setzten an der ersten Rippe an. Durch die hintere Scalenuslücke verlässt die Arteria subclavia den Brustraum und zieht in den Arm nach unten. Auch ziehen Nerven und Lymphgefäße durch die hintere Scalenuslücke.

 

Ursache des Thoracic-outlet-Syndroms

Durch Verkürzungen und Verspannungen der Scalenusmuskeln, welche an der ersten Rippe ansetzen, wird die Scalenuslücke an den Seiten eingeengt. Zusätzlich bewirken die verkürzten Scalenis einen Hochstand der ersten Rippe, was zusätzlich die Scalenuslücke einengt.

Hauptsächlich davon betroffen sind Sportler, insbesondere Kraftsportler, die mit hohen Widerständen trainieren. Gelegentlich sind auch Menschen davon betroffen, die öfters mit erhobenen Armen arbeiten müssen (Überkopfarbeit) oder die bei einem Unfall ein sogenanntes Schleudertrauma (Beschleunigungstrauma) der Halswirbelsäule erlitten haben. Bei manchen Betroffenen liegt das auslösende Beschleunigungstrauma schon einige Jahre zurück.

Bedingt durch die Einengung der hinteren Scalenuslücke beim Thoracic-outlet-Syndrom kommt es zu einer mehr oder weniger starken Kompression von Nerven des Plexus brachialis, das sind Nerven, die in den Arm ziehen. Missempfindungen und/oder Taubheitsgefühle des betroffenen Armes und der Hand sind die Folge. Dies kann gerade auch mit erhobenen Armen beim Überkopfarbeiten der Fall sein
Gelegentlich kann auch die arterielle Durchblutung beeinträchtigt sein, was zu einer verminderten Durchblutung des Armes führen kann. Manchmal ist auch der Abfluss von Gewebeflüssigkeit aufgrund von Kompression ableitender Lymphgefäße gestört, was zu einer leichten Schwellung des betroffenen Armes führen kann.

 

Thoracic-inlet-Syndrom (TIS)

Die Vena subclavia zieht durch die sogenannte vordere Scalenuslücke (zweites Bild, roter Pfeil), die durch die Muskeln Scalenus anterior und Sternocleidomastoideus (zweites Bild, schwarzer Pfeil) gebildet wird. Besteht ein Engpasssyndrom der vorderen Scalenuslücke, so spricht man von einem Thoracic-inlet-Syndrom. Das Thoracic-inlet-Syndrom ist meist die Ursache für Thrombosen der Vena subclavia, der Vena axillaris oder der Vena brachialis. Siehe auch unter Ursachen Thrombose Vena subclavia.

Die Ursache des Thoracic-inlet-Syndroms ist die gleiche wie des Thoracic-outlet-Syndroms.

Weitere Informationen zum Thoracic-inlet-Syndrom (Ursachen, Auswirkungen) lesen Sie bitte unter Thoracic-inlet-Syndrom (TIS).

 

Osteopathie als Therapie des Thoracic-outlet-Syndroms und des Thoracic-inlet-Syndroms

 

Vor jeder Therapie führe ich als Heilpraktiker und Osteopath eine ausführliche Untersuchung und Befragung des Patienten durch. Dabei führe ich auch verschiedene spezielle Tests und Untersuchungen durch, um ein TOS bzw. ein TIS verlässlich zu diagnostizieren.
Sollte sich der Verdacht auf ein Thoracic-outlet-Syndrom bzw. auf ein TIS bestätigen, wird in der osteopathischen Therapie die erste Rippe sanft nach unten mobilisiert und die Scalenusmuskeln manuell gedehnt. Dabei werden auch der ganze Schultergürtel und die Halswirbelsäule mit ihren verschiedenen Strukturen wie Muskeln, Bänder, Gelenke und Sehnen in die osteopathische Behandlung miteinbezogen. Zusätzlich mobilisiere ich beim TIS das Schlüsselbein auf der betroffenen Seite nach vorn und behandle den Muskel Sternocleidomastoideus.

Der Patient erhält zusätzlich ein Heimprogramm, welches er regelmäßig durchführen soll.

Für mich als Osteopath ist die Osteopathie das Mittel der Wahl bei einem TOS.

Gerne helfe ich Ihnen als Osteopath bei einem TOS und TIS weiter

Wenn Sie sich für die Möglichkeiten der Naturheilkunde und Osteopathie beim Thoracic-Outlet-Syndrom interessieren, begleite ich Sie gerne in meiner Praxis in Oberstenfeld. Patientinnen und Patienten aus Oberstenfeld, Stuttgart, Heilbronn, Backnang, Ludwigsburg und der gesamten Region schätzen die individuelle, ganzheitliche Betreuung in einer vertrauensvollen und angenehmen Atmosphäre. Gemeinsam entwickeln wir ein Behandlungskonzept, das auf Ihre Beschwerden und Ihre persönliche Situation abgestimmt ist und Sie dabei unterstützt, Ihre Beweglichkeit zu verbessern und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu fördern.