Bei vielen Patienten können trotz umfangreicher Untersuchungen keine organischen Veränderungen gefunden werden, die die Schmerzen ausreichend erklären. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen.
Nicht selten entwickelt sich das chronische Beckenschmerzsyndrom nach einer Prostataentzündung. Obwohl die Entzündung abgeheilt ist, bleiben die Schmerzen bestehen oder treten immer wieder auf. In solchen Fällen kann die Osteopathie eine sinnvolle ergänzende Behandlungsmöglichkeit darstellen.
Wie kann ein Osteopath beim chronischen Beckenschmerzsyndrom helfen?
Die Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit. Ziel der Behandlung ist es, Bewegungseinschränkungen und Spannungen zu erkennen, die das chronische Beckenschmerzsyndrom begünstigen oder aufrechterhalten können.
Als Osteopath untersuche ich nicht nur den Bereich der Schmerzen, sondern den gesamten Körper. Häufig bestehen Zusammenhänge zwischen Becken, Wirbelsäule, Hüftgelenken, Faszien, Muskulatur und den Organen des kleinen Beckens. Werden diese Zusammenhänge erkannt und behandelt, kann dies die natürliche Beweglichkeit der Gewebe unterstützen und funktionelle Störungen reduzieren.
Die osteopathische Untersuchung
Vor jeder osteopathischen Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese sowie eine sorgfältige Untersuchung. Dabei werden unter anderem berücksichtigt:
- die Beweglichkeit des Beckens
- die Funktion des Beckenbodens
- Faszien und Bindegewebe
- Muskeln und Bänder
- Blase, Prostata und umliegende Strukturen
- die Statik des Körpers
Auch funktionelle Veränderungen wie ein Beckenschiefstand, eine Beckenverwringung oder ein Beckenhochstand können das chronische Beckenschmerzsyndrom beeinflussen. Deshalb gehören diese Bereiche ebenfalls zur osteopathischen Untersuchung.
Osteopathische Behandlung des Beckens
Bei der Osteopathie werden die betroffenen Gewebe ausschließlich mit den Händen behandelt. Ziel ist es, Spannungen zu lösen, die Beweglichkeit der Gewebe zu verbessern und das harmonische Zusammenspiel von Muskeln, Faszien, Gelenken und Organen zu fördern.
Je nach Befund können unter anderem folgende Bereiche in die Behandlung einbezogen werden:
- Beckenboden
- Blase
- Prostata
- Faszien des Beckens
- Muskulatur
- Bänder
- Kreuzbein und Becken
- Lendenwirbelsäule
Die Behandlung erfolgt selbstverständlich diskret. Die Unterwäsche kann während der osteopathischen Behandlung angezogen bleiben.
Osteopathie bei chronischem Beckenschmerzsyndrom in Oberstenfeld
In meiner Praxis für Osteopathie in Oberstenfeld behandle ich Patienten mit chronischem Beckenschmerzsyndrom aus Oberstenfeld sowie aus dem gesamten Umland. Viele Patienten kommen aus Stuttgart, Heilbronn, Ludwigsburg, Backnang, Marbach am Neckar und den umliegenden Gemeinden.
Durch die verkehrsgünstige Lage ist meine Praxis sowohl aus dem Raum Stuttgart als auch aus den Regionen Heilbronn, Ludwigsburg und Backnang gut erreichbar.
Ihr Osteopath für chronisches Beckenschmerzsyndrom
Jedes chronische Beckenschmerzsyndrom verläuft unterschiedlich. Deshalb steht bei der Osteopathie immer der individuelle Mensch mit seiner persönlichen Beschwerdesituation im Mittelpunkt. Nach einer ausführlichen Untersuchung entwickle ich ein auf Sie abgestimmtes osteopathisches Behandlungskonzept.
Wenn Sie unter einem chronischen Beckenschmerzsyndrom leiden und eine osteopathische Behandlung in der Region Oberstenfeld, Stuttgart, Heilbronn, Ludwigsburg oder Backnang suchen, unterstütze ich Sie gerne mit meiner langjährigen Erfahrung als Osteopath.
Lesen Sie auch meinen Fachartikel „Das Becken aus osteopathischer Sicht“.